Von der Vereinszeitung hin zur Branchenzeitung
GastroNews ist in dieser Form und unter diesem Namen ein junges Unternehmen. Als solches existiert es seit Juni 2000, baut aber auf eine jahrhundertelange Geschichte auf.
1886 – Union Helvetia
Am 8. Oktober 1886 gründete ein Concierge
namens Caspar Aschwanden eine Berufsorganisation für Angestellte aus
der Hotellerie und Gastronomie. Anfänglich nannte er sie „Union Winkelried“, doch bald änderte der Vereinsname in «Union Helvetia» und blieb so bestehen bis ins Jahr 2000.
Als Verbandsorgan entstand die gleichnamige Zeitung Union Helvetia, die von Beginn weg einen grossen Stellenwert innehatte.
Die meisten Führungskräfte im Gastgewerbe waren damals Ausländer. In der Schweiz gab es keine gastgewerbliche Ausbildung, und so waren die einheimischen Arbeitnehmenden sehr schlecht gestellt. Die Berufsorganisation hatte zum
Ziel, das soziale Prestige, die Anstellungsbedingungen sowie die Aus- und Weiterbildung der
Schweizer Angestellten in der Branche zu fördern. Die Verbandszeitung leistete dazu grosse Dienste.
1899 – Magazin Hotel-Industrie und Kochkunst / Hotellerie
Unabhängig von der Zeitung lancierte die
Berufsorganisation ein Kadermagazin mit Namen
Hotel-Industrie und Kochkunst (ab 1928 Hotellerie). Die Erschliessung des Landes durch Strassen, Bahnen und Bergbahnen und die «Entdeckung» der Schweiz durch ausländische Gäste liessen den Tourismus florieren. Das brachte einen erhöhten Bedarf an Arbeitskräften in dieser Branche mit sich. Und dies wiederum spiegelte sich im jahrhundertelangen Erfolg des Magazins.
1989 – Neukonzept Magazin Food & Beverage
Mit dem Titel Hotellerie beschränkte sich
das Magazin auf den Leserkreis der rund 5.000 Schweizer Hotels. Um auch die rund 15.000 Restaurants in der deutschsprachigen Schweiz erreichen zu können, änderten wir das Konzept: «Essen» und «Trinken» standen von nun an im Mittelpunkt. Themen also, die für die gesamte Hotellerie und Gastronomie von Interesse sind. Themen, die wir grosszügig und in hoher Qualität im Magazin Food & Beverage reproduzieren.
1993 – Rezession
Der landesweite Umsatzrückgang bei den Stelleninseraten zwang uns, unsere Produktionsweise neu zu organisieren. Die beiden Redaktionen Zeitung und Magazin wurden zusammengelegt und der neu geschaffenen Stelle des Verlagsleiters unterstellt. Das Ziel war, nicht abzubauen, sondern die Leistungen gegenüber den Lesern und Inserenten zu steigern. Und somit im Abo- und Anzeigenbereich erfolgreich mehr Einnahmen generieren zu können.
1995 – Neue Zeitung eXpresso
Ende Dezember 1994 stellten wir die wöchentliche Verbandszeitung Union Helvetia ein, um im Januar 1995 unsere neue Branchenzeitung eXpresso zu lancieren. eXpresso, wiederum eine Wochenzeitung, erscheint neu im Tabloid-Format, ist durchgehend vierfarbig und informiert kurz und bündig über Menschen und Themen aus der Branche. Das neue Zeitungskonzept «Gastro-Blick» ist die ideale Ergänzung zum Hochglanzmagazin Food & Beverage, dem «Gastro-GEO».
1996-2001
Vom Verlag zum Kommunikationsunternehmen
2002-2009
Qualitäts- und Kostenmanagement
